Sterbeamme

AUSDRUCKSKRAFT und LEIDENSCHAFT

Ganz gleich  nach welcher Glaubensrichtung und in welcher Weltanschauung ein Leben gelebt wird, bei der Geburt und im Sterben sind wir eins.

Mit der Geburt kommen wir zur Welt  und sterbend verlassen wir sie wieder. Dabei müssen wir die Schwelle zwischen dieser Welt und einer anderen Dimension überschreiten und dieser Übergang ist manchmal schwer.

Wie Schwangerschaft und Geburt  in Sterben und Tod ihre Entsprechung finden, so bedürfen wir auch als Trauernde und Sterbende einer besonderen Fürsorge und Unterstützung.

Im Leben mit schwerer Krankheit, Sterben, Tod und Trauer  kommen wir als Betroffene oft an die Grenzen unserer Möglichkeiten, zu seelischer und körperlicher Erschöpfung, Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit und Verlorenheit.

Existentielle Krisen  wie eine schwere Krankheit, ein Unglück, eine Trennung, oder die Endgültigkeit des Todes, können unser Leben tiefgehend erschüttern.  Erlebnisse wie diese bewirken Veränderungen im Leben, die so grundlegend sind, dass danach manchmal nichts mehr so ist wie es vorher war.

Die Auseinandersetzung mit der Unausweichlichkeit des Sterbens  kann quälende Fragen und Ängste aufkommen lassen. Nicht immer finden sich Antworten und Trost in Religion und Glauben.

Weil Geburt und Sterben  Teil allen Lebens dieser Welt sind, gehören auch Abschied und Trauer dazu, und so wie es große und kleine Verluste gibt, so gibt es auch kleine und große Trauer.

Wie groß eine Trauer ist,  kann wohl niemand ermessen.  Jedoch so unermesslich groß eine Trauer sein kann, so viel Raum kann sie im Leben auch einnehmen.

Die Trauer ist ein Teil des Lebens und sie will gelebt werden.   Jede Trauer ist zu würdigen und braucht einen Ausdruck im Leben, damit sie sichtbar wird und geteilt werden kann.

Wenn ein Trauerprozess keinen angemessenen Raum hat,  kann es neben seelischen Problemen, wie  Angstzuständen und Depressionen,  auch zu körperlichen Erkrankungen kommen.  So können Symptome wie Herzbeschwerden, Immundefizite oder Schlafstörungen in Verbindung mit unterdrückter oder unverarbeiteter Trauer entstehen.  In Verbindung mit einem traumatischen Erlebnis, können diese und weitere Symptome auf einen  gestörten physiologischen Trauerprozeß und auf eine zu Erkrankungen führende Trauer aufmerksam machen.

Eine Pathologische oder  Traumatische Trauer braucht konkrete Hilfen.   Zuhören und Dasein reichen hier nicht aus.

Anders als bei einer hospizlichen Begleitung  ist die Begleitung durch eine Sterbeamme speziell auf die Lösung von Problemen im Trauer- und Abschiedsprozess ausgerichtet, wobei der medikamentenfreien Auflösung von Ängsten und seelischen Schmerzen eine besondere Bedeutung zukommt.

Als Sterbeamme arbeite ich frei  und unabhängig von Institutionen oder Konfessionen.

Meine Absicht ist  gemeinsam mit Ihnen Wege zu erkunden, die zu neuer Zuversicht führen.

Weitere Informationen zu Sterbeammen finden Sie hier :

Claudia Cardinal
www.sterbeamme.eu

Verein für Sterbeheilkunde e.V.
www.sterbeheilkunde.de

Datenschutz

Im Rahmen meiner Arbeit wahre ich die Pflicht zur Verschwiegenheit.  Es gelten die gesetzlichen Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten.